Mit unserem Chrysler Sebring Cabrio fuhren wir am Freitag noch im Regen aus Atlanta los. Gott sei Dank klarte es auf und wir kamen bei angenehmen 20 Grad in Charleston an. Neben Savannah ist Charleston die schönste Südstaatenstadt der USA. Und das zu Recht. Zu Fuß unterwegs im French Quarter, an der Hafenpromenade, in Palmen und Oaks umfassten Straßen mit Häusern in alter Südstaatenbauweise oder im Kolonialstil – einfach traumhaft. Wenn ich groß und reich bin, kaufe ich mit hier definitiv ein Haus.
Charleston wurde 1670 gegründet und nach dem englischen König Karl II benannt, deswegen der Name Charleston (früher Charles Town). Lange Zeit war sie die Metropole der Südstaaten und das Zentrum des Sklavenhandels. Damit besitzt die Stadt eine eigentlich negativ belastete Vergangenheit mit brutaler Sklaverei, wer aber Charleston heute besucht, erliegt ihrem Zauber und Charme.
Am Samstag waren wir auf der schönsten noch existierenden Südstaatenplantage „Boone Hall“ (ich sage nur „Fackeln im Sturm“), auf der vor noch nicht allzu langer Zeit Sklaven die Baumwolle ernten mussten. Von dieser eigentlich schrecklichen Zeit kann man sich in den alten noch existierenden Sklavenkabinen informieren. Doch heute versprüht diese Plantage groteskerweise einen einzigartigen Zauber und Charme. Vor allem durch die 3/4 Meilen lange Allee von Live Oaks und Spanish Moss (AWESOME!!!!) trägt zu dieser einzigartigen Atmosphäre bei. Doch auch in South Carolina ist man vor dem gemeinen deutschen Volk nicht sicher. Als wir uns einen Kaffee gönnten, hörten wir eine deutsche Dame. Nach und nach tauchte die gesamte Familie auf, die sich sächsisch unterhielt. Und wo kamen sie her?…aus Leipzsch
Die Welt ist eben doch ein Dorf.
Abgerundet wurde unser Trip heute von einem herrlichen Strandaufenthalt direkt an der Atlantikküste vor den Toren von Charleston.
Hier sind ein paar erste Impressionen von Jörgs und meinem Charleston und South Carolina Trip. AWESOME!!!













